Das Berufsbildungswerk Augsburg im KJF Berufsbildungs- und Jugendhilfezentrum Sankt Elisabeth bietet jungen Menschen mit Lern- und psychischer Behinderung eine große Bandbreite an Ausbildungsmöglichkeiten. Eine besondere Kompetenz haben wir in der Qualifizierung junger Frauen sowie junger Menschen mit psychischer Traumatisierung.
Im Berufsbildungswerk Augsburg verfügen wir über genügend Erfahrung in der Betreuung lern- und psychisch behinderter Jugendlicher und junger Erwachsener. Die spezielle Qualifizierung unserer Mitarbeiter spezialisiert das Berufsbildungswerk Augsburg besonders für traumatisierte junge Menschen, die eine Berufsausbildung machen wollen. Für diesen Personenkreis haben wir in Sankt Elisabeth für die Ausbildung und Berufsvorbereitung ganz speziell zugeschnittene Maßnahmen. Für eine Ausbildung in Sankt Elisabeth bieten wir insgesamt über 20 verschiedene Berufe mit dem Abschluss als Geselle, Facharbeiter oder Fachpraktiker an.
In Augsburg begegnen wir Menschen aufgrund eines Scheiterns in der Vergangenheit nicht mit Vorbehalten. Hier erfahren sie auf vielfältige Weise Unterstützung, ihr Leben sinnvoll zu gestalten. Sie erhalten die Chance, über gezielte Förderung durch berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen eine Ausbildung zu beginnen, die ihren Fähigkeiten und Neigungen entspricht. In fast allen Berufen haben die Teilnehmer auch die Möglichkeit des Durchstieges von der Fachpraktiker- oder Werkerausbildung zur Vollausbildung – das ist ein großer Vorteil im Berufsbildungswerk Augsburg.
Für eine optimale Förderung der Teilnehmer ist eine enge Vernetzung unter den einzelnen Bereichen von entscheidender Bedeutung. Die reibungslose Kooperation zwischen Berufsschulen, Wohnbereichen, individuellen Fördermaßnahmen, Ausbildungsbetrieben, Ärzten, psychologischen und psychiatrischen Fachdiensten, Praktikumsbetrieben bis hin zu den Betrieben in der Region ist über Jahre gewachsen und profitiert von kurzen Wegen. Diesen Vorteil erkennen auch Arbeitsagenturen und Jugendämter immer mehr. In Augsburg haben die Mitarbeiter einen langen Atem: das heißt, dass sie auch bei Schwierigkeiten alles für eine erfolgreiche Ausbildung in Sankt Elisabeth tun.
Neben unseren Angeboten zur Berufsausbildung unterstützen wir Schüler, Jugendliche und Erwachsene auf vielfältige Weise auf dem Weg ins Berufsleben. An unseren Standorten in Augsburg, Landsberg und Schongau bieten wir Maßnahmen zur Beruflichen Orientierung, Berufsvorbereitung sowie zur Unterstützung während der Berufsausbildung an. Darüber hinaus sind wir Anbieter diverser Unterstützungs- und Vermittlungsmaßnahmen für Erwachsene.
Der Zugang zu diesen Angeboten erfolgt sowohl über die Vermittler der Arbeitsagenturen und Jobcenter als auch über die Regel- und Förderschulen.
Eignungsanalyse und Arbeitserprobung ermöglichen es jungen Menschen, vor dem Beginn einer Ausbildung sich in verschiedenen Berufen zu erproben und diese kennenzulernen. So können sie ihre Fähigkeiten und Neigungen entdecken und herausfinden, welche Ausbildung am besten zu ihnen passt.
Mit der BvB im BBW unterstützen wir junge Menschen mit erhöhtem Förderbedarf und Reha-Status. In dieser 11-monatigen Maßnahme helfen wir ihnen, sich beruflich zu orientieren und bereiten sie auf eine Ausbildung vor. Dabei arbeitet der Teilnehmer unter realen, an betrieblichen Abläufen orientierten Bedingungen. So zeigt sich, ob dieser Ausbildungsberuf auch der richtige für ihn ist. Mehr Infos gibt es hier.
Gebundene Ganztagesangebote für Deutschklassen richten sich an Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache, die im schulpflichtigen Alter als Quereinsteiger in das bayerische Bildungssystem eintreten.
Wir sind mit sozialpädagogischen Fachkräften an Augsburger Mittelschulen aktiv und arbeiten zusammen mit den Schulen an folgenden Zielen:
Die Deutschklassen im gebundenen Ganztag werden aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF)
mitfinanziert.
https://www.youtube.com/watch?v=QBquMrwjEPE
Das kooperative Berufsvorbereitungsjahr (BVJ/k) richtet sich an berufsschulpflichtige junge Menschen, die keine Berufsausbildung absolvieren, beziehungsweise keine weiterführende Schule besuchen.
Die BVJ/k sind so angelegt, dass die Schülerinnen und Schüler jeweils 2,5 Tage pro Woche in der Berufsschule und beim Bildungsträger sind.
Im BBJZ Sankt Elisabeth arbeiten wir mit den Teilnehmenden an folgenden Zielsetzungen:
Die FABV ist ein meist 12-monatiger Lehrgang (flexibel bis 24 Monate) für Jugendliche und junge Erwachsene mit Störungen im Sozial-, Arbeits- und Leistungsverhalten oder schwieriger psychischer Verfassung, die meist eine ambulante jugendpsychiatrische Betreuung erfordert. Im Mittelpunkt steht das Erlernen sozialer Verhaltensweisen in Verbindung mit festen Tagesstrukturen, die Entwicklung von Durchhaltevermögen und das Aufzeigen beruflicher Perspektiven. Kostenträger ist das Jugendamt oder der Bezirk. Mehr Infos gibt es hier.
Im Rahmen der Initiative „Abschluss und Anschluss“ wird über das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) die Berufliche Orientierung in praxisnahen Berufsbildungsstätten weiter ausgebaut. Dadurch will man einen nahtlosen Übergang von der Schule in eine Berufsausbildung erreichen, Ausbildungsabbrüche vermeiden und dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Die Maßnahme gilt für Schüler/innen ab der 8. Klasse und für Schüler/innen von Schulen, die einen allgemeinbildenden Abschluss anbieten und hat folgende Ziele:
Ein abschließendes Zertifikat erfasst die individuellen Kompetenzen, Neigungen, Interessen und Entwicklungspotenziale der Teilnehmer.
Ziel der Maßnahme ist die Anbahnung einer Beschäftigung. Dazu nehmen wir im Rahmen der Maßnahme die persönlichen Lebens- und Berufserfahrungen auf, setzten auf eine selbst- und willensgesteuerte Veränderung, um mit einem individuell abgestimmten Instrumentarium eine Selbstwirksamkeit zu erreichen, die fachlich wie persönlich auf ein Stellenangebot vorbereitet.
Bei erfolgreicher Arbeitsaufnahme bieten wir dem Teilnehmer und dem Unternehmen eine nachgehende Begleitung sowie Kommunikationsbrücke zur Stabilisierung des Beschäftigungsverhältnisses an. Mehr Infos dazu gibt es hier.
Geförderte Maßnahme aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration im Rahmen des Arbeitsmarktfonds Die Maßnahme richtet sich an erwachsene Asylbewerber ab 25 Jahren mit hoher Bleibewahrscheinlichkeit bzw. Asylberechtigte, die einen sicheren und betreuten Einstieg in das Berufsleben anstreben, sowie an Betriebe, die diese Zielgruppe beschäftigen oder es zukünftig in Erwägung ziehen. Mehr Infos gibt es hier.
Mit der BvB (Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme) unterstützen wir Jugendliche und junge Erwachsene bei der beruflichen Orientierung und bereiten sie auf eine Ausbildungsstelle oder Arbeit vor. Die Teilnehmer können neue Berufe kennenlernen und bei Bedarf ihren Hauptschulabschluss nachholen.
Mit der BvB-Reha (Behindertenspezifische Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme) unterstützen wir Jugendliche und junge Erwachsene mit besonderem Förderbedarf wie z. B. Lernbeeinträchtigungen. Wir helfen ihnen bei der beruflichen Orientierung und bereiten sie auf eine Ausbildung oder Arbeit vor. Die Teilnehmer können neue Berufe kennenlernen und bei Bedarf ihren Hauptschulabschluss nachholen. Mehr Infos gibt es hier und hier.
Mit diesem Angebot unterstützen wir Menschen mit vielfältigen Vermittlungshemmnissen. Im Rahmen von 10 Beratungsterminen geben wir ihnen Hilfestellungen, wie sie wieder zu einer aktiven und selbstverantwortlich gestalteten Lebensführung, insbesondere zu einer erfolgreichen Arbeitsaufnahme im ersten Arbeitsmarkt, kommen können. Mehr Infos gibt es hierfileadmin/Cluster/03-BBI/sanktelisabeth.de/PDF/soz-se_psb-web.pdf.
Diese Aktivierungsmaßnahme ist gedacht für Menschen im erwerbsfähigen Alter mit einer psychischen Erkrankung oder Störung, die eine Heranführung bzw. Integration in den Arbeitsmarkt anstreben. Wir unterstützen sie bei der Wiederherstellung geregelter Tagesstrukturen und vermitteln positive Erfahrungen im Arbeits- und Alltagsleben. Beim gemeinsamen Arbeiten und Lernen in der Gruppe können sich die Teilnehmer erproben, Erfolge erleben und Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit gewinnen. Mehr Infos gibt es hier.
Das Projekt "U25 Casemanagement" bietet Hilfe für junge Menschen auf dem Weg in ein eigenständiges Leben und das Erwerbsleben. In Augsburg geht jährlich eine nicht genau quantifizierbare, aber große Gruppe von Jugendlichen von der Schule ab, ohne im Anschluss daran in eine berufliche Maßnahme integriert zu sein. Diese unversorgten Jugendlichen bis zum Alter von 25 Jahren, die die Schulpflicht erfüllt haben, sind die Zielgruppe des Casemanagements.
Der Fallmanager kümmert sich durch nachhaltige, bedarfsorientierte Einzelfallarbeit um den Jugendlichen und begleitet ihn in das Arbeitsleben. Durch die intensive Beziehungsarbeit wird Vertrauen zum Jugendlichen aufgebaut und es wird versucht eine beruflich, realistische Perspektive zu entwickeln.
Die enge Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern des Sozialraums ist ein wichtiger Bestandteil des Casemanagement.
Was bieten wir an?
Zielgruppe sind Jugendliche unter 25 Jahren, die ihre Schulpflicht erfüllt haben.
Ziel dieser Maßnahme ist die Eingliederung förderungsbedürftiger junger Menschen in eine Berufsausbildung. Über einen Berufseinstiegsbegleiter erhalten sie ab der 8. Klasse Unterstützung bei der Berufsorientierung und Berufswahl. Er vermittelt geeignete Betriebspraktika und bietet eine individuelle sozialpädagogische Betreuung für einen erfolgreichen Übergang von der Schule in die Berufsausbildung. Zur weiteren Stabilisierung werden auch die ersten Ausbildungsmonate begleitet. Der Berufseinstiegsbegleiter ist für alle am Prozess Beteiligten (Eltern, Lehrer, Betriebe, etc.) der zentrale Ansprechpartner. Mehr Infos dazu gibt es hier.
Diese Maßnahmen erfolgen in Zusammenarbeit mit Schulen. Sie haben das Ziel, den Schülern praktische Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu geben. Die Umsetzung erfolgt in trägereigenen Werkstätten, damit sich die Teilnehmer mit ihren individuellen beruflichen Erwartungen und Wünschen orientieren können.
Arbeitslose junge Frauen und Männer unter 25 Jahren erhalten in der Maßnahme "Mit uns zum Ziel (MuzZ)" die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten in den Berufsfeldern Wirtschaft/Handel und Metall zu erproben und sich im Rahmen von Projekten berufsfachliche Handlungsfähigkeiten anzueignen. Zudem zielt die Maßnahme auf die Unterstützung der Berufswahl, die Festigung von Schlüsselkompetenzen und die Sensibilisierung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Gesundheit ab. Die Teilnehmenden erhalten während der Maßnahme eine intensive sozialpädagogische Begleitung. Zum Ende der Maßnahme ist ein zweiwöchiges Praktikum in einem Betrieb geplant. Ziel der Maßnahme ist die Eingliederung in Ausbildung, Arbeit oder eine berufliche Anschlussmaßnahme. Mehr Infos gibt es hier.
Junge Frauen und Männer unter 25 Jahren erhalten in der Maßnahme "Aktivierungshilfen für Jüngere" einen Einblick in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Im Verlauf der Maßnahme werden Neigungen und Interessen erkundet sowie Integrationshemmnisse abgebaut. Über Praktika werden die fachtheoretischen und -praktischen Kenntnisse unter realistischen Arbeitsbedingungen erprobt. Die Teilnehmenden erhalten Unterstützung bei der Berufswahl sowie beim Bewerbungsprozess. Sie werden mit verschiedenen Berufsfeldern vertraut gemacht, zum Beispiel: Holz, Lager, Kaufmännisch und Hauswirtschaft. Die jungen Menschen erhalten während der Maßnahme eine intensive sozialpädagogische Begleitung und bei Bedarf auch eine psychologische Begleitung. Ziel der Maßnahme ist die Berufswahlreife, die Eingliederung in Ausbildung, die Eingliederung in Arbeit oder eine berufliche Anschlussmaßnahme. Mehr Infos gibt es hier.
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